Spätzle mit Rentierbolognese

Der kulinarische Weltcup 8: Finnische Rentierbolognese

Das Rentier gehört zu der Familie der Hirsche, ist aber das einzige ihrer Artgenossen, was domestiziert wurde. Auf der Speisekarte der Rentiere steht Moos ganz oben, denn die Pflanze enthält bestimmte Stoffe, die verhindern, dass das Blut gefriert. So bekommt das Ren auch bei kältesten Temperaturen keine“kalten Füße“.

Das Fleisch des Rentiers ist sehr mager und geschmacklich wirklich ein Genuss.

Zutaten (für ca. 8 Personen)

4 Essl. Olivenöl
1 Zwiebel
1 kleine Sellerie
3 Karotten
500g Rentierkeulenfleisch
2 Essl. Tomatenmark
ca. 0,2 Liter Tomatensaft
Salz, Pfeffer, gemahlener Koriander, 3 Lorbeerblätter, 6 Wacholderbeeren
0,5 Liter Gemüsebrühe
1-2 Essl. Preiselbeeren
ca. 1 Essl. Mondamin (mit Wasser auflösen)
Rotwein

Zubereitung

Das Rentierfleisch durch einen Fleischwolf drehen und anschließend bei leichter Hitze gut anrösten bis die Flüssigkeit verdampft ist. 2 Essl. Tomatenmark dazu geben und nochmals rösten. Nun mit Rotwein, Salz, Pfeffer, Koriander, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Gemüsebrühe ablöschen.

Alles ca. 20 Minuten köcheln lassen. Für etwas mehr Süße in der Sauce 2 Essl. Preiselbeeren unterrühren und mit etwas Mondamin abbinden.

Zur Rentierbolognese passen ganz klassisch Spaghetti oder wer es etwas raffinierter möchte Amaranth-Spätzle.

Hyvää ruokahalua

Charly und Benni Doll

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